Windows Movie Maker 2.6.4037.0

Mit der Anwendung lassen sich Bilder und Videos zu Filmen zusammenschließen

  • Kategorie:

    Präsentationen

  • Version:

    2.6.4037.0

  • Arbeitet unter:

    Windows 8 / Windows 7 / Windows Vista

  • Programm in:Bei Deutsch
  • Programm-Lizenz:Kostenlos
  • Vote:
    5,2 (192)
Windows Movie Maker 2.6.4037.0
Windows Movie Maker 2014

Wer mit einem Windows-PC groß geworden ist, kennt sicherlich das vorinstallierte Tool "Windows Movie Maker", mit dessen Hilfe sich im Handumdrehen kleine Videofilme anfertigen ließen. Mit dem "Windows Movie Maker 2" ist mittlerweile bereits ein Nachfolger erschienen, der allerdings nur auf dem Betriebssystem Windows Vista läuft.

Ohne große Vorkenntnisse eigene Filme erstellen

Viele Programme zur Erstellung von Filmen und Videos sind für unerfahrene Anwender sehr schwer verständlich - vor allem dann, wenn man noch nie zuvor mit einem solchen Tool gearbeitet hat. Der Windows Movie Maker 2 ist hingegen fast schon selbsterklärend, da seine Bedienung derartig leicht ist, dass sogar Kinder damit zurechtkommen dürften. Zu Beginn lädt man einfach einen oder mehrere kleine Filme via Drag & Drop in das Hauptfenster der Anwendung, die man nun nach seinen individuellen Wunschvorlieben sortieren kann - auf dem selben Wege finden auf Wunsch auch Bilder und Musikdateien den Weg in das Bearbeitungsfenster. Insofern gewünscht, kann man den Originalton der Videos stummschalten und stattdessen stimmungsvolle Hintergrundmusik im Film erklingen lassen, alternativ können jedoch auch nur einzelne Bereiche mit Musik oder einem alternativen Audiokommentar untermalt werden.

Erstellung eines individuellen Vor- und Abspanns

Zur Perfektionierung des Films lassen sich noch einige tolle Effekte, wie etwa schöne Übergänge sowie ein Vor- oder Abspann erstellen - letztere ermöglichen das Einfügen eines individuellen Wunschtextes, sodass man beispielsweise den Kameramann oder die agierenden Personen im Film erwähnen kann. Ist die Bearbeitung abgeschlossen, wird der fertige Film im gängigen Windows-Format WMV auf der Festplatte abgespeichert. Leider stehen keinerlei andere Formate zur Auswahl bereit, in denen der Film erzeugt werden kann - somit werden auch Videos in anderen Dateiformaten vor der Fertigstellung des finalen Films in das WMV-Format umgewandelt, was zu Qualitätseinbußen führen kann.

Fazit: Windows Movie Maker 2 ist ein sehr benutzerfreundliches Filmprogramm, an dem sich jedoch nur Besitzer eines Computers mit dem längst aus der Mode gekommenen Betriebssystem Windows Vista erfreuen können. Zwar ist die Herstellung eines eigenen Films sehr einfach, im Vergleich zu ähnlichen Programmen, die unzählige Funktionen und Effekte beinhalten, hinkt der Windows Movie Maker 2 jedoch einfach zu sehr hinterher.

Pro:

  • ermöglicht auch unerfahrenen Anwendern die einfache Herstellung eigener Filme
  • ermöglicht die Erstellung von Vorspann und Abspann mit individuellem Text
  • integrierte Audiokommentarfunktion

Contra:

  • bietet im Vergleich zu anderen Programm viel zu wenig Möglichkeiten
  • speichert Filme ausschließlich im WMV-Format ab
  • ist ausschließlich für Windows Vista verfügbar

Mit dem Windows Movie Maker 2 ist es möglich, eigene kleine Filmchen bis hin zu semiprofessionellen Internetclips zu erstellen.

Der große Vorteil des Windows Movie Maker 2 ist seine einfache Bedienbarkeit, die sich vor allem an den Laien richtet, also an denjenigen, der nicht professionell Filme erstellt. Gerade für solche Anfänger also, die noch keinen professionellen Film geschnitten oder gemastert haben, bietet Microsoft mit dem Movie Maker 2 ein Produkt, welches sich sehr leicht bedienen lässt und daher sehr schnell für Erfolgserlbnisse sorgt. Sehr einfach gelingen beispielsweise unterschiedliche Übergänge von einer Szene zu einer anderen. Freilich sind hierfür zahlreiche und verschiedene Effekte vorprogrammiert, wer es hingegen eher klassisch mag, kann auch mit traditionellen Überblenden arbeiten. So ist es möglich - wenn die Qualität der Aufnahmen möglichst hoch ist - ohne viel Aufwand einen professionell wirkenden Kurzfilm zu erstellen - und das in sehr geringer Zeit.

Ein weiteres tolles Feature des Windows Movie Maker 2 ist das Storyboard, welches sich gegen eine Timeline austauschen lässt. Je nachdem ob man Audiofiles einfügen oder Szenen zuschneiden möchte, oder die Abfolge von Szenen verändern will, kann einmal das Storyboard und einmal die Timeline das perfekte Arbeitstool sein. Zwischen beiden lässt sich mühelos umschalten, so dass keine Verwirrung entsteht.

Was die Bedienbarkeit weiter vereinfacht, ist die Möglichkeit sich alle wichtigen - also für das jeweilige Filmprojekt relevante Dateien auf einen internen Desktop zu legen, so dass sie leicht abgerufen werden können, wenn sie in das Projekt integriert werden oder vorübergehend entfernt werden sollen. Alle Dateien, die auf diesen Desktop d.h. in die Bibliothek des Programmes integriert wurden, können nämlich per Drag&Drop in die Timeline oder auf das Storyboard gezogen und davon wieder entfernt werden. Deshalb wird das Einfügen und Entfernen zu einer sehr leichten Aufgabe, für die man über keine große Erfahrung mit der Software verfügen muss.

Die grafische Oberfläche hat sich seit Windows Movie Maker 1 etwas gewandelt, das Grundprinzip und die Grundaufteilung der Bedienelemente sind aber die gleichen geblieben. Wer daher bereits Erfahrung mit der ersten Version der Bildbearbeitungssoftware hat, wird sich umso schneller einfinden.

Ist der Film letztlich komplett und soll veröffentlicht werden, bietet der Movie Maker eine Art Veröffentlichungs-Wizard, der den User schnell und in nur wenigen Schritten zum Export der Datei führt, die anschließend bei Youtube hochgeladen oder auf dem Computer wiedergegeben werden kann. Dabei hat man ab der Version 2 sehr viel mehr Entscheidungen. Man kann beispielsweise das Video möglichst stark komprimieren, so dass es sehr schnell auf Youtube oder andere Videoplattformen hochgeladen werden kann. Man kann die Qualität aber auch möglichst hoch lassen, wenn der Film eventuell auf eine DVD gebrannt werden soll. Durch diese zahlreichen Entscheidungsfreiheiten wird gewährleistet, dass der Film am Ende in genau der Qualität vorliegt, die benötigt wird. Auch hierfür benötigt man kein Vorwissen, dass sich letztlich die Software eigenständig um die korrekte Bildberechnung kümmert.

Vorteile

  • absolut kostenloses Programm
  • viele Effekte und Möglichkeiten
  • leichter Export der fertigen Datei

Nachteile

  • im Vergleich zu professionellen Softwares wenig Funktionen

Andere zu erwägende Programme

  • FRAPS 3.5.99
    FRAPS

    Das Programm ermöglicht es Gamern, Screenshots und Videos aus ihren Spielen aufzunehmen

  • Picasa 3.9.141.259
    Picasa

    Funktionsreiche Bildverwaltung von Google mit Gesichtserkennung

  • threecubes Slideshow HD 3
    threecubes Slideshow HD

    Professionelle Software zum Erstellen von Diashows

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